Für Ihre Kleinsten, nur das Beste!

SIDS

Schützen Sie Ihr Kind vor SIDS!

Investieren Sie ein Maximum in die Sicherheit Ihres Kindes und schützen es vor SIDS – plötzlichem Kindstod. Der Atemmonitor Baby Control Digital kann rechtzeitig auf eine Krisensituation aufmerksam machen und somit das Kindesleben retten. Der folgende Artikel bietet grunlegende Informationen und Präventionsmöglichkeiten von SIDS und Resuscitationsmaßnahmen.


Was ist SIDS??

SIDS ist eine englische Abkürzung für „Sudden Infant Death Syndrome“, plötzlichen Kindstod. SIDS wird definiert als plötzlicher, in Bezug auf den Ausganszustand des Kindes unerwarteter, Tod bei Kindern innerhalb des ersten Lebensjahres, wobei selbst bei einer ärtzlichen Untersuchung keine eindeutige Todesursache festgestellt werden kann.


SIDS – geschichtliche Zusammenhänge

Erste Erwähnung von SIDS existiert bereits in Mesopotamien, wo plötzlicher Kindstod dem Einfluss von bösen Geistern zugeschrieben wurde. Die Bibel erzählt von SIDS möglicherweise in salomonischem Urteil. Müttern, deren Kinder ohne eine nachweisbare Ursache gestorben sind, wurde die Schuld dafür zugewiesen, dass die Kinder durch „Aufliegen“ um ihr Leben gekommen sind.

Viel später, in der Neuzeit, drohte zum Beispiel das preußische Landrecht mit Verhaftung von Eltern, die mit ihrem Kind jünger als Jahr in einem Bett schliefen.

Die heutige Bezeichnung SIDS für sudden infant death syndrome (plötzlicher Kindstod) wurde in 1969 bei der medizinischen Konferenz in Seattle definiert.


SIDS – wer ist bedroht?

Plötzlicher Kindstod tritt auch bei ansonsten völlig gesunden Kindern auf, die keine gesundheitlichen Schwierigkeiten aufweisen. Der größte Risikobereich liegt bei Kindern im Alter von 3-4 und 8-9 Monaten, wobei Jungen relativ häufiger betroffen sind als Mädchen.

In Ländern mit guter ärtzlicher Versorgung zählt SIDS zu den häufigsten Todesursachen bei Säuglingen. Alleine in der Tschechischen Republik sterben an SIDS etwa 30 Kinder pro Jahr.

Da die eindeutige Todesursache soweit nicht bekannt ist, werden alle Kinder bis dem ersten Lebenslahr als gefährdet betrachtet.


SIDS – Risikofaktoren

Anhand von mehrjährigen Studienergebnissen wurden bestimmte Risikofakoren bestimmt, die die Wahrscheinlichkeit von plötzlichem Kindstod bei Säuglingen erhöhen.

Wenn der plötzliche Kindstod bei einem der Geschwister eines neugeborenen Kindes aufgetreten ist, wird das eigentliche Risiko bei dem zweiten Kind bis zu 50% erhöht.
• Rauchen in der Schwangerschaft
• Sexuell übertragbare Krankheiten
• Drogenabhängigkeit bei Mutter
• Mangelernährung bei Mutter
• Alter des Kindes (der größte Risikobereich im 2.-4. Monat)
• Kalte Jahreszeit, kaltes Klima
• Übermäßiges Erwarmen des Kindes
• Niedriges Alter der Mutter (16-17 Jahre)
• Kurzer Abstand zwischen Schwangerschaften
• Infektionskrankheiten (auch nur eine Erkältung)
• Künstlich eingeleitete Geburt
• Infektionskrankheiten (auch nur eine Erkältung)
• Extrem niedriger Bluthochdruck
• Mangelnde Versorgung vor der Geburt
• Niedriges Geburtsgewicht unter 2500g
• Übertragene Schwangerschaft)
• Geburt vor der 37. Schwangerschaftswoche
• Mehrlingschwangerschaften
• Kinder mit Immunitätsstörungen
• Öftere Übelkeit
• Öftere Schweisaubrüche am Kopf des Kindes
• Männliches Geschlecht
• Schlaf des Säuglings auf dem Bauch
• Blutarmut (Anämie)


SIDS – Präventionsmöglichkeiten

Trozt langjährigen Forschungen und ärtzlichen Bemühungen wurden keine konkreten SIDS Ursachen festgestellt. Daher können wir keine einzige präventive Maßnahme eindeutig feststellen. Soweit wir aber die oben erwähnten Risikofaktoren eliminieren, kann das allgemeine SIDS Risiko als niedriger betrachtet werden. Die Eltern können das SIDS Risiko eliminieren, indem Sie eine gesunde, vernünftige Lebensweise führen und eine angenehme und gesunde Umgebung für das Kind erschaffen.

Die einzige wirkungsvolle Verteidigungsmaßnahme ist die Behebung von Konsequenzen. Die einfachste Möglichkeit ist dabei auch die Beschaffung eines Atemmonitors.

Die oben angeführten Hinweise haben einen ausschließlich informativen Charakter und sind als kein Ersatz für qualifizierte ärtzliche Hilfe, bzw. Konsultation gedacht.



Erste Hilfe bei SIDS

1. 1. Befreiung der Atemwege
Entfernen Sie möglicherweise anwesende Gegenstände aus dem Mund
Entfernen Sie möglicherweise anwesenden Schleim oder Erbrochenes im Mund
2. 2. Einatmen
Legen Sie das Kind auf eine flache und feste Oberfläche
Richten Sie den Kopf auf, lehnen es aber nicht zurück
Atmen Sie sowohl in den Mund, als auch in die Nase auf einmal (die Luftmenge soll nur Ihrem Mundvolumen entsprechen, nicht mehr, denn Kleinkinder haben relativ kleine Lungen)
Befolgen Sie das Verhältnis von 30 Herzkompressionen und 2 Einatmungen
3. 3. Herzmassage
Wenn Sie keine Herzaktion feststellen, beginnen Sie eine Herzmassage, indem Sie den Brustkorb vorsichtig, aber intensiv um 2-3 cm in Richtung Wirbelsäule drücken.
Halten Sie etwa 90 Kompressionen pro Minute ein
Befolgen Sie das Verhältnis von 30 Herzkompressionen und 2 Einatmungen
Rufen Sie nach einer Minute um Hilfe (Notruf bei 155 oder 122) und führen die Beatmung fort im
Verhältnis von 30 Herzkompressionen und 2 Einatmungen